Lehrgänge auf dem Polderhof

Eine Übersicht aller Lehrgangstermine finden Sie unter Aktuell > "Termine und Veranstaltungen". Dort bieten wir Ihnen auch ausführliche Lehrgangsbeschreibungen zum Download an.


Informationen zu den Lehrgängen erhalten Sie bei bei Monika Amelsberg unter der 0162 – 977 72 73

Um Ihre Anmeldung zu allen Lehrgängen bitten wir Sie per E-Mail: m.amelsberg@derpolderhof.de

Unsere Lehrgänge sind offen für alle Pferderassen und alle Niveaus. Auch als Zuschauer sind Sie herzlich willkommen - auch hier bitten wir um Ihre Anmeldung.


Feine Verständigung zwischen Pferd und  Reiter – Reiten im Sinne der Légèreté

 

Der Lehrgang ist geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene, da in individuellem Einzelunterricht Pferd und Reiter dort abgeholt werden, wo sie sich „ausbildungsmäßig“ befinden. Pferde aller Rassen sind willkommen und können - je nach Bedarf und Notwendigkeit - an der Hand und unter dem Sattel gearbeitet werden. Den thematischen Schwerpunkt bilden folgende Fragen:

  • Wie ‚sage‘ ich meinem Pferd  - unter Berücksichtigung seiner Logik und Natürlichkeit – was ich von ihm erwarte?
  • Welches Zusammenspiel unterschiedlicher Hilfen ermöglicht ein Reiten mit mehr Gefühl und weniger Krafteinwirkung!
  • Wie komme ich zu einem ausbalancierten Sitz, leichtem und gefühlvollen Zügel-Maul-Kontakt und ruhigen, impulsgebenden Schenkeln?
  • Welche gymnastischen Übungen führen Pferd und Reiter in allen Gangarten zum Ziel der gemeinsamen Balance?

Bei entsprechenden Voraussetzungen bei Pferd und Reiter kann – im Sinne der Tradition iberischer und Französischer Légèreté – von Schulterherein, über Seitengänge, Piaffe, Passage, Spanischer Schritt, Französischer Schulschritt bis zu Wechseln und Pirouetten im Galopp thematisch alles vermittelt und auch korrigiert werden.


Longieren am Kappzaum ohne Hilfszügel

Thematischer Schwerpunkt ist der Gebrauch des Kappzaums und die korrekte Arbeit an der Longe – ohne den Gebrauch von Hilfszügeln – die das Pferd gymnastisch sinnvoll und effektiv auf die Arbeit unter dem Sattel vorbereitet. Erste Stellung und Biegung, sowie Dehnungsbereitschaft sollen erarbeitet werden. Die Bedingungen der „natürlichen Schiefe“ des Pferdes finden dabei ebenso Berücksichtigung, wie die Möglichkeiten der Körpersprache und der sinnvolle und angemessene Gebrauch von Stimme, Touchier-Gerte und Longier-Peitsche und natürlich des Kappzaumes.

Die Longenarbeit am Kappzaum bietet nicht nur einen pferdegerechten Weg für Dehnungs- und Biegearbeit, sondern öffnet darüber hinaus auch die Möglichkeit eines verständnisvollen Umgangs zwischen Mensch und Pferd.

Das Spektrum des Lehrgangs kann bei Bedarf auf die gesamte Grundlagenarbeit für Pferde (alle Rassen ab dem Alter von 3 Jahren – geritten oder ungeritten) ausgeweitet werden: vom Führ- und Verhaltenstraining zur Gymnastik an der Longe bis zum Beginn der Klassischen Arbeit an der Hand.



Klassische Arbeit an der Hand

 

Diese Art der Gymnastizierung vom Boden aus können Sie als Aufbauarbeit für junge Pferde einsetzen, als Aufwärmprogramm vor dem Reiten, als methodischen Weg zum Erlernen von Dressurlektionen und natürlich auch als sinnvolles Gymnastizierungsprogramm für rekonvaleszente und alte Pferde, sowie für alle, die nicht geritten oder gefahren werden sollen.

Die „Arbeit an der Hand“ – auch als Vorbereitung und Hinführung zur „Arbeit am Langen Zügel“ – fördert neben Muskelaufbau und Beweglichkeit in hohem Maße Respekt, Konzentration und Vertrauen und regt das Pferd zur „geistigen“ Mitarbeit an; wirkt also hoch motivierend für gemeinsames, partnerschaftliches Arbeiten.

An der Hand – am kurzen Zügel – können neben allen Seitengängen – Schulterherein, Travers und Renvers – im Schritt und Trab, den klassischen Lektionen „Piaffe“ und „Passage“, sowie „Spanischer Schritt“ und der „Französische Schulschritt“ gelehrt werden. Aufbauend darauf werden „Pesade“ und „Levade“ entwickelt.

Übrigens: Auch den „Meisterstücken“ – den „Schulen über der Erde“ – geht immer die „Klassische Arbeit an der Hand“ voraus, so denn diese Art der „Bodenarbeit mit dem Pferd“ auf pädagogisch geprägtem Gedankengut basiert und damit einem didaktisch-methodischen Ausbildungsweg Folge leistet.

Durch die vorbereitende Arbeit an der Hand versteht und lernt das Pferd leichter diese dann von ihm verlangten Lektionen unter dem Sattel.



Klassisch-barocke Reitkunst

 

Der Lehrgang ist geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene, da in individuellem Einzelunterricht Pferd und Reiter dort abgeholt werden, wo sie sich „ausbildungsmäßig“ befinden. Pferde aller Rassen sind willkommen und können - je nach Bedarf und Notwendigkeit - auch an der Hand und unter dem Sattel gearbeitet werden.

Es geht um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Theorie und Praxis:

  • „L‘art pour l’art“ – Philosophie der Klassisch-barocken Reitkunst einerseits, Wettbewerbsgedanke des modernen Dressursports andererseits: unterschiedliche Wege - gemeinsame  Ziele!?
  • Wie unterscheidet sich die methodischen Ausbildung des Pferdes in der Klassisch-Barocken Reitkunst von der Ausbildung  (Skala der Ausbildung) im „normalen“ Dressursport?  
  • Wo genau liegen die Unterschiede in der Verständigung durch Zügelhilfen, Schenkeleinwirkung und dem Sitz des Reiters?   

Bei entsprechenden Voraussetzungen bei Pferd und Reiter kann außerdem im Sinne der Klassischen Reitkunst – bei Bedarf auch in der Tradition iberischer und französischer Légèreté - von Schulterherein, über Seitengänge, Piaffe, Passage, Spanischer Schritt, Französischer Schulschritt bis zu Wechseln und Pirouetten im Galopp thematisch alles vermittelt und auch korrigiert werden.